60/30/10 & Negative Space: So wirken Farben auf Fotos stärker

In diesem Video sprechen wir über Farbe als Gestaltungsmittel in der Fotografie: nicht nur darüber, welche Farben zusammenpassen, sondern wie viel Raum eine Farbe im Bild bekommt. Dafür schauen wir uns zwei einfache, aber sehr wirkungsvolle Werkzeuge an: die 60/30/10-Regel und Negative Space. Die 60/30/10-Regel hilft dabei, Farben im Bild zu gewichten: Eine dominante Farbe gibt dem Bild seine Grundstimmung, eine zweite Farbe unterstützt sie, und eine Akzentfarbe setzt den entscheidenden Punkt. Negative Space sorgt dafür, dass diese Farben überhaupt wirken können. Denn manchmal wird ein Bild nicht stärker, weil mehr passiert, sondern weil man einzelnen Elementen mehr Raum gibt. Am Beispiel eines Portraits zeigen wir, wie Farbe, Fläche, Abstand und Bildaufbau zusammenarbeiten und warum Leere im Bild nicht automatisch leer wirkt.

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Separation bei Portraits, warum Tiefe wichtiger ist als Technik